Triggerpunkttherapie


Das Ziel der Triggerpunkttherapie ist, wie bei den meisten sogenannten "Hands - On" - Therapien, die Beseitigung von Schmerzen. In diesem Fall können diese auf sogenannte myofasziale Triggerpunkte zurückgeführt werden. Dies sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die z.B. druckempfindlich sind und einen ausstrahlenden Schmerz auslösen.

„Trigger“ = Auslöser für Schmerz und Bewegungseinschränkungen

Ein Muskeltriggerpunkt ist eine übererregbare Stelle innerhalb eines verspannten Muskelbündels in einem Skelettmuskel oder in der Faszie des Muskels, die druckschmerzhaft ist. Außerdem kann sie charakteristischen Übertragungsschmerz (tritt in einiger Entfernung des verspannten Muskelbündels auf), Empfindlichkeit und autonome Phänomene (Gefäßverengungen, Durchblutungsstörungen, z.B. Tinnitus, Schwindel, Sehstörungen, Angina pectoris etc.) hervorrufen. Der betroffene Muskel ist meist verkürzt und schwach. Durch die gezielte Triggerpunktbehandlung können alle o.g. Symptome verschwinden.

Triggerpunkte können für Funktionsstörungen im Bewegungssystem verantwortlich sein und die Ursache von akuten, aber auch chronischen Schmerzen sein. 

In dieser Therapie behandeln ausgebildete Therapeuten mit gezielten Handgriffen die verhärtete Muskulatur und das umliegende Bindegewebe. Dadurch werden die Punkte aufgelöst, die Durchblutung wird wieder angeregt und die Schmerzen werden gelindert.